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HDI Berufsunfähigkeitsversicherung mit vereinfachter Gesundheitsprüfung

HDI-Berufsunfähigkeitsversicherung mit vereinfachter Gesundheitsprüfung

Die Berufs­unfähig­keitsversicherung gehört zu den wichtigsten Versicherungen. Schließlich ist die eigene Arbeitskraft für die meisten Menschen die Grundlage ihres Einkommens. Monat für Monat werden mit diesem Einkommen Miete, Immobilienfinanzierungen, Versicherungen, Lebensmittel, Freizeitaktivitäten und die Alters­vorsorge bezahlt. Kann der zuletzt ausgeübte Beruf aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls dauerhaft nicht mehr ausgeübt werden, kann dies erhebliche Auswirkungen auf die gesamte finanzielle Planung haben. Trotz der hohen Bedeutung einer Berufs­unfähig­keitsversicherung verfügen noch immer viele Menschen über keinen ausreichenden Versicherungsschutz. Ein häufiger Grund dafür sind gesundheitliche Vorerkrankungen. Wer bereits wegen Rückenbeschwerden, Allergien, Migräne, psychischer Belastungen oder anderer Beschwerden behandelt wurde, befürchtet oft, dass eine Berufs­unfähig­keitsversicherung nicht mehr möglich ist oder nur mit erheblichen Einschränkungen angeboten wird.

Hier geht’s zum Ratgeber BU-Versicherung mit Vorerkrankung.

Hinzu kommt, dass die Gesundheitsprüfung bei einer klassischen Berufs­unfähig­keitsversicherung häufig umfangreich ausfällt. Je nach Gesellschaft müssen mehrere Jahre der persönlichen Gesundheitshistorie offengelegt werden. Arztbesuche, Medikamente, Krankenhausaufenthalte oder physiotherapeutische Behandlungen müssen oftmals detailliert angegeben werden. Um bestimmten Per­sonengruppen den Zugang zur Berufs­unfähig­keitsversicherung zu erleichtern, bieten einige Versicherer regelmäßig Aktionen mit vereinfachter Gesundheitsprüfung an. Eine solche Möglichkeit stellt die HDI Berufs­unfähig­keitsversicherung Future2 Go dar. Hierbei müssen lediglich fünf Gesundheitsfragen beantwortet werden. Dadurch kann der Abschluss einer Berufs­unfähig­keitsversicherung deutlich einfacher sein als bei einer klassischen Risikoprüfung.

In diesem Ratgeber erfahren Sie, was eine Berufs­unfähig­keitsversicherung ist, welche Gesundheitsfragen normalerweise gestellt werden, wann eine vereinfachte Gesundheitsprüfung sinnvoll sein kann und welche Voraussetzungen für den Abschluss der HDI Future2 Go erfüllt werden müssen.

Inhaltsübersicht

Das Wichtigste auf einen Blick

  Die Berufs­unfähig­keitsversicherung sichert Ihr Einkommen
Können Sie Ihren Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben, erhalten Sie eine monatliche BU-Rente.

  HDI Future2Go mit vereinfachter Gesundheitsprüfung
Für den Abschluss müssen lediglich fünf Gesundheitsfragen beantwortet werden.

  Einfacherer Zugang zum BU-Schutz
Die reduzierte Gesundheitsprüfung kann den Abschluss einer Berufs­unfähig­keitsversicherung erleichtern.

  Nachversicherung ohne neue Gesundheitsfragen möglich
Bei bestimmten Lebensereignissen kann die BU-Rente später ohne erneute Gesundheitsprüfung erhöht werden.


Was leistet eine Berufs­unfähig­keitsversicherung?

Die Berufs­unfähig­keitsversicherung dient dazu, den Verlust des Arbeitseinkommens abzusichern. Wird die versicherte Person berufsunfähig, zahlt die Versicherung die vereinbarte monatliche Berufs­unfähig­keitsrente. Dadurch können laufende finanzielle Verpflichtungen weiterhin erfüllt werden. Der Begriff Berufs­unfähig­keit bedeutet dabei nicht automatisch, dass überhaupt keine Tätigkeit mehr ausgeübt werden kann. Entscheidend ist vielmehr, ob der zuletzt ausgeübte Beruf aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen dauerhaft nicht mehr ausgeübt werden kann. In den meisten Tarifen liegt Berufs­unfähig­keit vor, wenn die berufliche Tätigkeit zu mindestens 50 Prozent nicht mehr ausgeübt werden kann.

Wer beispielsweise aufgrund einer psychischen Erkrankung, eines Bandscheibenvorfalls oder einer schweren chronischen Erkrankung seinen bisherigen Beruf nicht mehr ausüben kann, verliert häufig den größten Teil seines bisherigen Einkommens. Die laufenden Kosten bleiben jedoch bestehen. Miete, Kredite, Versicherungen oder die alltäglichen Lebenshaltungskosten müssen weiterhin bezahlt werden. Besonders problematisch ist, dass die gesetzliche Absicherung in vielen Fällen nicht ausreicht. Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente prüft nicht den zuletzt ausgeübten Beruf, sondern die generelle Leistungsfähigkeit am Arbeitsmarkt. Wer theoretisch noch irgendeiner Tätigkeit nachgehen kann, erhält häufig keine oder nur eine reduzierte Leistung.

Genau deshalb gehört die Berufs­unfähig­keitsversicherung für zahlreiche Verbraucherschützer und Fachleute zu den wichtigsten Versicherungen überhaupt.

Für wen ist eine BU-Versicherung sinnvoll?

Eine Berufs­unfähig­keitsversicherung ist grundsätzlich für nahezu alle Menschen sinnvoll, die auf ihr laufendes Einkommen angewiesen sind. Dabei spielt es keine Rolle, ob jemand körperlich arbeitet oder überwiegend im Büro tätig ist. Lange Zeit wurde das Risiko einer Berufs­unfähig­keit hauptsächlich mit handwerklichen oder körperlich belastenden Berufen in Verbindung gebracht. Die Ursachen für eine Berufs­unfähig­keit haben sich jedoch in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Psychische Erkrankungen gehören mittlerweile zu den häufigsten Gründen für eine Berufs­unfähig­keit. Dadurch betrifft das Risiko nahezu alle Berufsgruppen.

Angestellte, Auszubildende, Studenten, Selbstständige und Beamte können gleichermaßen betroffen sein. Selbst Menschen mit akademischen Berufen oder überwiegend kaufmännischen Tätigkeiten sollten das Risiko nicht unterschätzen. Depressionen, Burnout, chronische Erkrankungen oder Rückenprobleme machen vor keiner Berufsgruppe Halt. Besonders wichtig wird die Absicherung bei längeren Finanzierungsverpflichtungen. Wer eine Immobilie finanziert, eine Familie versorgt oder dauerhaft auf sein Einkommen angewiesen ist, sollte das Risiko einer Berufs­unfähig­keit frühzeitig berücksichtigen.

Ein weiterer Vorteil eines frühen Abschlusses liegt darin, dass sich der Gesundheitszustand im Laufe des Lebens häufig verändert. Mit zunehmendem Alter steigen nicht nur die Beiträge, sondern auch die Wahrscheinlichkeit, dass Vorerkrankungen den Abschluss erschweren.

Welche Gesundheitsfragen werden bei einer normalen Berufs­unfähig­keitsversicherung gestellt?

Vor dem Abschluss einer klassischen Berufs­unfähig­keitsversicherung führen die meisten Versicherer eine umfangreiche Gesundheitsprüfung durch. Ziel ist es, das individuelle Risiko einer späteren Berufs­unfähig­keit besser einschätzen zu können. Dabei werden in der Regel ambulante Untersuchungen, Beratungen oder Behandlungen der vergangenen fünf Jahre abgefragt. Hierzu zählen beispielsweise Arztbesuche beim Hausarzt oder Facharzt, physiotherapeutische Behandlungen, psychologische Beratungen oder sonstige medizinische Maßnahmen.

Darüber hinaus fragen die meisten Versicherer stationäre Aufenthalte, Operationen oder Krankenhausbehandlungen der letzten zehn Jahre ab. Je nach Gesellschaft können die konkreten Zeiträume leicht variieren, die Abfrage von fünf Jahren für ambulante und zehn Jahren für stationäre Behandlungen ist jedoch sehr weit verbreitet. Zusätzlich interessieren sich Versicherer häufig für bestehende oder frühere Erkrankungen des Bewegungsapparates, psychische Beschwerden, Allergien, Asthma, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, neurologische Erkrankungen oder chronische Beschwerden. Auch Medikamente, Rehabilitationsmaßnahmen oder längere Arbeitsunfähigkeiten werden oftmals berücksichtigt.

Die Gesundheitsfragen können je nach Anbieter mehrere Seiten umfassen. Entsprechend wichtig ist eine sorgfältige Vorbereitung. Wer sich unsicher ist, welche Diagnosen oder Behandlungen in der Vergangenheit dokumentiert wurden, sollte vor einer Antragstellung die eigene Gesundheitshistorie prüfen. Bestehen Vorerkrankungen oder ist unklar, wie Versicherer diese bewerten würden, kann eine anonyme Risikovoranfrage sinnvoll sein. Dabei werden die Gesundheitsangaben anonymisiert bei verschiedenen Gesellschaften eingereicht, ohne dass bereits ein offizieller Antrag gestellt wird. So lässt sich vorab prüfen, ob Versicherungsschutz möglich ist und ob Zuschläge oder Ausschlüsse zu erwarten sind.

Welche Vorerkrankungen müssen bei einer Berufs­unfähig­keitsversicherung angegeben werden?

Grundsätzlich müssen immer alle Erkrankungen, Beschwerden, Untersuchungen oder Behandlungen angegeben werden, nach denen der Versicherer ausdrücklich fragt. Entscheidend ist dabei nicht, ob eine Erkrankung aus Sicht des Antragstellers wichtig erscheint, sondern ob sie innerhalb des abgefragten Zeitraums liegt. Viele Menschen denken bei Vorerkrankungen sofort an schwere Diagnosen wie Krebs, Multiple Sklerose oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. In der Praxis werden jedoch auch deutlich alltäglichere Beschwerden abgefragt. Dazu gehören beispielsweise Rückenbeschwerden, Migräne, Allergien, Asthma, psychische Beschwerden, Physiotherapien oder wiederkehrende Arztbesuche.

Gerade bei länger zurückliegenden Behandlungen kommt es häufig vor, dass einzelne Arztbesuche oder Diagnosen vergessen werden. Deshalb empfiehlt es sich vor einer Antragstellung, die eigene Gesundheitshistorie sorgfältig aufzuarbeiten. Hilfreich können dabei Patientenakten, Arztberichte oder Auskünfte der gesetzlichen Krankenkasse sein. Besonders wichtig ist, dass Gesundheitsfragen immer vollständig und korrekt beantwortet werden. Unvollständige Angaben können später zu Problemen führen. Deshalb sollte vor jeder Antragstellung genau geprüft werden, welche Informationen innerhalb der abgefragten Zeiträume relevant sind.

Bei mehreren Vorerkrankungen oder einer umfangreichen Gesundheitshistorie kann eine anonyme Risikovoranfrage häufig sinnvoller sein als eine direkte Antragstellung. Dadurch lässt sich zunächst prüfen, welche Versicherer Versicherungsschutz anbieten würden und zu welchen Bedingungen ein Abschluss möglich ist.

Was ist eine vereinfachte Gesundheitsprüfung?

Die Gesundheitsprüfung ist einer der wichtigsten Bestandteile beim Abschluss einer Berufs­unfähig­keitsversicherung. Sie dient dem Versicherer dazu, das individuelle Risiko einer späteren Berufs­unfähig­keit einzuschätzen. Bei einer klassischen Berufs­unfähig­keitsversicherung umfasst diese Prüfung häufig zahlreiche Gesundheitsfragen. Je nach Anbieter müssen mehrere Jahre der Gesundheitshistorie offengelegt werden. Das führt insbesondere bei Menschen mit Vorerkrankungen oft zu einem hohen Aufwand.

Genau hier setzt die vereinfachte Gesundheitsprüfung an. Statt umfangreicher Fragebögen wird die Gesundheitsprüfung auf wenige ausgewählte Fragen reduziert. Der Versicherer konzentriert sich dabei auf bestimmte Erkrankungen oder Risikofaktoren, die für die Risikobewertung besonders relevant sind. Dadurch wird der Abschluss einer Berufs­unfähig­keitsversicherung deutlich einfacher. Gleichzeitig handelt es sich weiterhin um eine echte Gesundheitsprüfung. Auch bei vereinfachten Gesundheitsfragen müssen alle Angaben vollständig und wahrheitsgemäß gemacht werden.

Wichtig ist außerdem, dass solche Aktionen meist nur für bestimmte Zielgruppen oder einen begrenzten Zeitraum angeboten werden. Nicht jeder Interessent kann automatisch von einer vereinfachten Gesundheitsprüfung profitieren. Die HDI-BU Future2 Go nutzt genau dieses Konzept. Anstatt umfangreicher Gesundheitsangaben müssen lediglich fünf Gesundheitsfragen beantwortet werden. Dadurch reduziert sich der Aufwand für die Antragstellung erheblich.

Wann macht der Abschluss einer Berufs­unfähig­keitsversicherung mit vereinfachter Gesundheitsprüfung Sinn?

Eine Berufs­unfähig­keitsversicherung mit vereinfachter Gesundheitsprüfung kann insbesondere dann interessant sein, wenn eine normale Risikoprüfung aufgrund verschiedener Vorerkrankungen schwierig werden könnte. Dabei geht es häufig nicht um einzelne schwere Erkrankungen, sondern vielmehr um die Summe mehrerer kleinerer gesundheitlicher Themen. Aus Sicht vieler Versicherer können zahlreiche Arztbesuche, wiederkehrende Beschwerden oder verschiedene Diagnosen zu einem erhöhten Prüfungsaufwand führen.

Beispiele hierfür können wiederkehrende Rückenbeschwerden, regelmäßige physiotherapeutische Behandlungen, Migräne, Allergien oder orthopädische Beschwerden sein. Für sich allein betrachtet führen solche Themen nicht zwangsläufig zu Problemen. Kommen jedoch mehrere Faktoren zusammen, werden häufig zusätzliche Arztberichte oder weitere Gesundheitsunterlagen angefordert. Dadurch verlängert sich die Risikoprüfung oftmals erheblich. Gleichzeitig können Risikozuschläge oder Leistungsausschlüsse die Folge sein.

Eine Aktion mit vereinfachter Gesundheitsprüfung kann in solchen Situationen eine interessante Möglichkeit darstellen. Da deutlich weniger Gesundheitsfragen beantwortet werden müssen, reduziert sich der Umfang der Risikoprüfung erheblich. Trotzdem sollte nicht automatisch davon ausgegangen werden, dass eine vereinfachte Gesundheitsprüfung immer die beste Lösung darstellt. Je nach individueller Gesundheitssituation kann auch ein regulärer Abschluss einer Berufs­unfähig­keitsversicherung problemlos möglich sein. Eine unabhängige Beratung hilft dabei, die passende Vorgehensweise zu finden.

Welche Vorteile bietet die HDI-Berufs­unfähig­keitsversicherung Future2 Go?

Die HDI Future2 Go verfolgt das Ziel, jungen Erwachsenen den Zugang zur Berufs­unfähig­keitsversicherung zu erleichtern. Der größte Vorteil liegt dabei eindeutig in der vereinfachten Gesundheitsprüfung. Während bei einer klassischen Berufs­unfähig­keitsversicherung häufig zahlreiche Gesundheitsfragen beantwortet werden müssen, beschränkt sich die Future2 Go auf lediglich fünf Fragen. Dadurch wird der Antragsprozess deutlich übersichtlicher. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass es sich um eine vollwertige Berufs­unfähig­keitsversicherung handelt. Es wird also kein eingeschränkter Versicherungsschutz angeboten, sondern eine reguläre Absicherung der Arbeitskraft.

Besonders interessant ist die Aktion für Per­sonen, die bislang noch keine Berufs­unfähig­keitsversicherung abgeschlossen haben. Viele Menschen beschäftigen sich erst spät mit dem Thema Einkommensabsicherung. Mit zunehmendem Alter steigen jedoch häufig die Beiträge und gleichzeitig nimmt die Wahrscheinlichkeit gesundheitlicher Einschränkungen zu.

Wer sich frühzeitig absichert, profitiert oftmals von günstigeren Beiträgen und langfristiger Planungssicherheit. Die HDI Future2 Go bietet hierfür einen vergleichsweisen einfachen Zugang. Hinzu kommen die vorhandenen Nachversicherungsmöglichkeiten. Dadurch kann die versicherte Berufs­unfähig­keitsrente später an veränderte Lebensumstände angepasst werden, ohne dass erneut Gesundheitsfragen beantwortet werden müssen.

Gerade in jungen Jahren verändern sich Einkommen, Lebensstandard und finanzielle Verpflichtungen häufig deutlich. Eine anfänglich ausreichende BU-Rente kann deshalb einige Jahre später zu niedrig ausfallen. Die Nachversicherungsmöglichkeiten schaffen hier zusätzliche Flexibilität.

Was gibt es für Voraussetzungen für den Abschluss der HDI BU-Versicherung Future2 Go?

Damit die HDI Future2 Go abgeschlossen werden kann, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden.

-Die versicherte Person muss bei Angebotserstellung volljährig sein. Gleichzeitig darf sie das 30. Lebensjahr noch nicht überschritten haben.

-Darüber hinaus handelt es sich um einen Einzelvertrag. Versicherungsnehmer und versicherte Person müssen identisch sein. Ein Abschluss für Schüler ist nicht vorgesehen.

-Außerdem dürfen bei der HDI maximal bereits 2.000 Euro monatliche Berufs­unfähig­keitsrente oder Erwerbsunfähigkeitsrente bestehen.

-Nachversicherungen ohne Gesundheitsprüfung sind über bestimmte Ereignisse möglich. Die maximale monatliche Berufs­unfähig­keitsrente beträgt dabei 3.000 Euro.

Diese Voraussetzungen zeigen deutlich, dass sich die Aktion gezielt an junge Erwachsene richtet, die frühzeitig einen Berufs­unfähig­keitsschutz aufbauen möchten.

Welche Fragen müssen für die BU-Versicherung Future2 Go der HDI beantwortet werden?

Frage 1 - Arbeitsunfähigkeit und aktuelle Einschränkungen

Waren Sie in den letzten 2 Jahren länger als 14 Kalendertage durchgehend aus gesundheitlichen Gründen außer Stande Ihre schulische, studentische oder berufliche Tätigkeit auszuüben, oder üben Sie derzeit Ihre schulische, studentische oder berufliche Tätigkeit aus gesundheitlichen Gründen eingeschränkt aus?

Eine Einschränkung Ihrer konkreten schulischen, studentischen oder beruflichen Tätigkeit liegt vor, wenn Sie diese aus gesundheitlichen Gründen nur noch zu weniger als 50 % Ihrer gewöhnlichen Arbeitszeit ausüben können.

Frage 2 - Schwe­re Erkrankungen und anerkannte Beeinträchtigungen

Besteht oder bestand bei Ihnen in den letzten 10 Jahren ein Hirntumor, eine Krebserkrankung, Diabetes, eine HIV-Infektion, Multiple Sklerose, Epilepsie, Rheuma, Colitis Ulcerosa, Morbus Crohn oder ein Schlaganfall oder wurden Sie wegen einer dieser Erkrankungen von Ärzten oder sonstigen Behandlern behandelt?

Oder besteht derzeit oder wurde bei Ihnen in den letzten 10 Jahren ein Grad der Behinderung (GdB), ein Grad der Schädigungsfolgen (GdS), eine Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) oder Berufs- bzw. Erwerbsunfähigkeit zuerkannt oder ein solcher Antrag in den letzten 2 Jahren gestellt?

Frage 3 - Behandlungen bei bestimmten Fachärzten

Werden Sie derzeit oder wurden Sie in den letzten 5 Jahren untersucht, beraten oder behandelt

  • von einem Kardiologen?
  • von einem Psychiater, Psychologen oder Psychotherapeuten oder wegen psychischer Beschwerden von einem Arzt?
  • von einem Orthopäden?

Wurden Ihnen in den letzten 5 Jahren wegen Erkrankungen des Bewegungsapparates mehr als 12 Behandlungen beim Therapeuten (Physiotherapeut, Ergotherapeut, Osteopath, Chiropraktiker) verordnet?

Frage 4 - Suchterkrankungen

Werden Sie derzeit oder wurden Sie in den letzten 5 Jahren wegen einer Suchterkrankung untersucht, beraten oder behandelt von Ärzten oder sonstigen Behandlern?

Frage 5 - Regelmäßige Medikamenteneinnahme

Wurden Ihnen in den letzten 12 Monaten für mindestens 20 Tage im Jahr apothekenpflichtige Medikamente verschrieben oder verabreicht?

Nicht anzugeben sind Allergiemittel, Schilddrüsenmittel oder die Anti-Baby-Pille.

Wie hoch sollte die monatlich versicherte BU-Rente sein?

Die richtige Höhe der Berufs­unfähig­keitsrente gehört zu den wichtigsten Entscheidungen beim Abschluss einer Berufs­unfähig­keitsversicherung. Gleichzeitig gibt es keine pauschale Antwort, die für jeden Menschen gleichermaßen passt. Entscheidend sind immer die persönlichen Lebensumstände, das Einkommen und die laufenden finanziellen Verpflichtungen. Ziel einer Berufs­unfähig­keitsversicherung ist es, den Wegfall des Arbeitseinkommens möglichst gut auszugleichen. Deshalb sollte die versicherte BU-Rente so gewählt werden, dass wichtige Ausgaben auch im Falle einer Berufs­unfähig­keit weiterhin bezahlt werden können. Hierzu gehören beispielsweise Miete, Immobilienfinanzierungen, Versicherungen, laufende Verträge, Lebenshaltungskosten und private Vorsorgeaufwendungen.

Als grobe Orientierung wird häufig empfohlen, etwa 70 bis 80 Prozent des monatlichen Nettoeinkommens abzusichern. Wer beispielsweise 2.500 Euro netto verdient, sollte in vielen Fällen eine BU-Rente zwischen 1.750 und 2.000 Euro in Betracht ziehen. Die tatsächliche Höhe hängt jedoch immer von der individuellen Situation ab. Gerade junge Menschen wählen häufig zunächst eine eher niedrige BU-Rente, um den Beitrag überschaubar zu halten. Dabei sollte jedoch berücksichtigt werden, dass Einkommen und Lebensstandard im Laufe des Berufslebens oftmals deutlich steigen. Auszubildende werden zu Fachkräften, Studenten starten ins Berufsleben und Berufseinsteiger entwickeln sich im Laufe der Jahre weiter. Entsprechend verändern sich auch die finanziellen Verpflichtungen.

Deshalb spielen Nachversicherungsmöglichkeiten eine wichtige Rolle. Sie ermöglichen es, die ursprünglich vereinbarte Berufs­unfähig­keitsrente später an veränderte Lebensumstände anzupassen, ohne erneut Gesundheitsfragen beantworten zu müssen. Dadurch kann die Absicherung Schritt für Schritt mit dem eigenen Einkommen mitwachsen.

Wer unsicher ist, welche BU-Rente sinnvoll ist, sollte nicht ausschließlich auf den Beitrag achten. Eine zu niedrig gewählte Berufs­unfähig­keitsrente kann im Leistungsfall zu erheblichen Versorgungslücken führen. Eine sorgfältige Analyse der persönlichen Situation ist deshalb wichtiger als die Suche nach dem günstigsten Tarif.

Welche Faktoren beeinflussen den Beitrag für eine BU-Versicherung?

Die Kosten einer Berufs­unfähig­keitsversicherung hängen von verschiedenen Faktoren ab. Aus diesem Grund gibt es keine allgemeingültige Aussage darüber, was eine BU-Versicherung kostet. Einen besonders großen Einfluss hat das Eintrittsalter. Grundsätzlich gilt: Je früher eine Berufs­unfähig­keitsversicherung abgeschlossen wird, desto günstiger fällt der Beitrag in vielen Fällen aus. Der Grund dafür liegt unter anderem darin, dass jüngere Menschen statistisch betrachtet ein geringeres Risiko für gesundheitliche Einschränkungen aufweisen.

Auch der ausgeübte Beruf spielt eine Rolle. Versicherer teilen Berufe in unterschiedliche Risikogruppen ein. Tätigkeiten mit überwiegend kaufmännischen oder akademischen Aufgaben werden häufig günstiger eingestuft als körperlich belastende Berufe. Entsprechend können die Beiträge trotz gleicher BU-Rente erheblich voneinander abweichen. Darüber hinaus beeinflusst die gewünschte Höhe der Berufs­unfähig­keitsrente den Beitrag. Je höher die versicherte Rente ausfällt, desto höher fällt in der Regel auch der Versicherungsbeitrag aus. Gleiches gilt für die Laufzeit der Versicherung. Eine Absicherung bis zum regulären Renteneintritt verursacht höhere Beiträge als eine kürzere Laufzeit.

Zusätzlich können weitere Faktoren eine Rolle spielen. Hierzu gehören beispielsweise vereinbarte Dynamiken, Nachversicherungsmöglichkeiten oder bestimmte Freizeitaktivitäten. Wer risikoreiche Hobbys ausübt, muss teilweise mit Zuschlägen rechnen. Nicht zuletzt beeinflusst auch die gesundheitliche Situation die Beitragskalkulation. Bei einem normalen Antrag auf Berufs­unfähig­keitsversicherung kann es abhängig von den Gesundheitsangaben zu Risikozuschlägen oder Leistungsausschlüssen kommen. Genau deshalb können Aktionen mit vereinfachter Gesundheitsprüfung für bestimmte Per­sonengruppen interessant sein.

Was ist eine Nachversicherung ohne Gesundheitsprüfung mit Ereignis?

Eine Nachversicherungsgarantie gehört zu den wichtigsten Leistungsmerkmalen einer modernen Berufs­unfähig­keitsversicherung. Sie ermöglicht es, die vereinbarte BU-Rente später zu erhöhen, ohne dass erneut Gesundheitsfragen beantwortet werden müssen.

Der Hintergrund ist einfach: Die finanzielle Situation verändert sich im Laufe des Lebens häufig deutlich. Während Berufseinsteiger oder junge Arbeitnehmer oftmals noch überschaubare Verpflichtungen haben, steigen Einkommen und Ausgaben im Laufe der Jahre häufig an. Eine ursprünglich ausreichende BU-Rente kann dadurch später zu niedrig ausfallen. Typische Ereignisse für eine Nachversicherung sind beispielsweise eine Heirat, die Geburt eines Kindes, eine Gehaltserhöhung, eine Beförderung, der Abschluss einer Ausbildung oder eines Studiums sowie der Kauf oder Bau einer Immobilie. In solchen Situationen steigt häufig auch der Absicherungsbedarf.

Ohne eine Nachversicherungsgarantie müsste für die Erhöhung der Berufs­unfähig­keitsrente oftmals eine neue Gesundheitsprüfung durchgeführt werden. Das kann problematisch sein, wenn sich der Gesundheitszustand zwischenzeitlich verschlechtert hat. Unter Umständen wäre eine Erhöhung dann gar nicht mehr oder nur mit Zuschlägen möglich. Genau deshalb sollte bereits bei Abschluss einer Berufs­unfähig­keitsversicherung auf ausreichend flexible Nachversicherungsmöglichkeiten geachtet werden. Sie sorgen dafür, dass die Absicherung langfristig an die persönliche Entwicklung angepasst werden kann.

Bei der BU-Versicherung HDI Future2 Go sind Nachversicherungen über bestimmte Ereignisse ohne erneute Gesundheitsprüfung möglich. Die maximale monatliche BU-Rente beträgt dabei 3.000 Euro. Dadurch kann der Versicherungsschutz später an veränderte Lebensumstände angepasst werden.


Ihr Ansprechpartner rund um das Thema HDI-Berufs­unfähig­keitsversicherung mit vereinfachter Gesundheitsprüfung

Die Berufs­unfähig­keitsversicherung zählt zu den wichtigsten Absicherungen. Gleichzeitig unterscheiden sich Gesundheitsfragen, Annahmerichtlinien und Leistungen der einzelnen Versicherer teilweise deutlich. Als freier Ver­sicherungs­makler unterstützen wir Sie dabei, eine passende Berufs­unfähig­keitsversicherung zu finden und prüfen gemeinsam, ob die BU HDI Future2 Go oder ein anderer Tarif besser zu Ihrer persönlichen Situation passt. Dabei stehen nicht nur die Beiträge, sondern vor allem die Leistungen und die langfristige Qualität des Versicherungsschutzes im Mittelpunkt. Mit unseren Standorten als Ver­sicherungs­makler Kempten und Ver­sicherungs­makler Sonthofen beraten wir Kunden aus dem gesamten Allgäu persönlich vor Ort oder deutschlandweit digital. Als Ver­sicherungs­makler Allgäu begleiten wir Sie von der ersten Einschätzung über eine mögliche Risikovoranfrage bis hin zum Abschluss der passenden Berufs­unfähig­keitsversicherung.


Zusammenfassung

Die BU-Versicherung HDI Future2 Go ermöglicht jungen Erwachsenen den Abschluss einer Berufs­unfähig­keitsversicherung mit vereinfachter Gesundheitsprüfung. Statt umfangreicher Gesundheitsfragen müssen lediglich fünf Fragen beantwortet werden. Für Per­sonen mit kleineren Vorerkrankungen kann dies eine interessante Option sein. Dennoch sollte stets geprüft werden, ob ein regulärer BU-Abschluss möglich ist. Eine anonyme Risikovoranfrage kann dabei helfen, die passenden Möglichkeiten zu ermitteln. Unabhängig vom gewählten Tarif zählt die Berufs­unfähig­keitsversicherung zu den wichtigsten Absicherungen überhaupt, da sie das Einkommen bei längerer Krankheit oder nach einem Unfall finanziell absichert.


Häufig gestellte Fragen

Was ist die HDI-BU Future2 Go?

Die BU der HDI Future2 Go ist eine Berufs­unfähig­keitsversicherung mit vereinfachter Gesundheitsprüfung für volljährige Per­sonen bis maximal 30 Jahre.

Wie viele Gesundheitsfragen müssen beantwortet werden?

Für den Abschluss der HDI Future2 Go müssen lediglich fünf Gesundheitsfragen beantwortet werden.

Bis zu welchem Alter kann die HDI Future2 Go abgeschlossen werden?

Die versicherte Person darf bei Angebotserstellung höchstens 30 Jahre alt sein.

Ist die HDI Future2 Go eine vollwertige Berufs­unfähig­keitsversicherung?

Ja, es handelt sich um eine reguläre Berufs­unfähig­keitsversicherung und nicht um einen eingeschränkten Versicherungsschutz.

Was ist eine anonyme Risikovoranfrage?

Dabei werden Gesundheitsangaben anonymisiert bei verschiedenen Versicherern eingereicht, um die Annahmemöglichkeiten vor einer offiziellen Antragstellung zu prüfen.

Kann die BU-Rente später erhöht werden?

Ja, über bestimmte Nachversicherungsereignisse kann die BU-Rente ohne erneute Gesundheitsprüfung erhöht werden.

Für wen kann die vereinfachte Gesundheitsprüfung interessant sein?

Insbesondere für Per­sonen mit mehreren kleineren Vorerkrankungen, bei denen eine normale Risikoprüfung aufwendiger ausfallen könnte.

Was kostet die HDI Berufs­unfähig­keitsversicherung Future2 Go?

Die Beiträge hängen unter anderem vom Alter, Beruf, der gewünschten BU-Rente und der Laufzeit ab. Daher ist eine individuelle Berechnung erforderlich.

Können Per­sonen mit Vorerkrankungen die HDI Future2 Go abschließen?

Das hängt von den Antworten auf die fünf Gesundheitsfragen ab. Trotz vereinfachter Gesundheitsprüfung müssen diese vollständig und korrekt beantwortet werden.

 


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